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Sanierung

"Israel steckt in der Krise, liegt wirtschaftlich v?llig am Boden, kurz vor dem Zusammenbruch. Die Politiker sitzen zusammen und ?berlegen und ?berlegen wie sie die Karre wohl aus dem Dreck ziehen k?nnten.

Pl?tzlich sagt einer: "Ich habs! Ich hab die L?sung!: Wir fangen einfach einen Krieg gegen die USA an!"

Die anderen fangen an zu schimpfen:"Was soll denn dieser Schwachsinn jetzt? Willst du uns verschaukeln?"

Er entgegnet begeistert:" Nee! Wir fangen Krieg an, die Amerikaner gewinnen und machen das, was sie immer machen, wenn sie einen Krieg gewinnen: sie bauen das Land wieder auf, stellen uns Schulen hin und Krankenh?user, unterst?tzen uns finanziell, finanzieren den nexten Wahlkampf..."

Alle schweigen und nicken, bis einer einwendet:

"Naja, ist ja ganz gut deine Idee - aber was machen wir, wenn wir den Krieg gewinnen?"
31.1.06 21:34


Das Ende der Welt

G*tt schaut sich mal so um in der Welt und macht 'ne Bestandsaufnahme: "Nee, also irgendwie ist das alles nichts geworden hier! V?llig daneben gegangen. Das bringt nichts...." Also ruft er Bush, Putin und Sharon zu sich.

"H?rt mal, ich habe einen Entschluss gefasst. Das ist hier alles ziemlich daneben gegangen mit der Entwicklung der Welt, ich mache Schluss und fange nochmal ganz neu an! In 30 Tagen kommt eine gro?e Sintflut, und niemand wird es ?berleben. Diesmal wird es auch keine Arche geben oder so, es soll ein kompletter Neuanfang werden!" Alles Bitten und Flehen hilft nichts, also kehren die drei Politiker denn heim..

Bush h?lt als erster seine Ansprache an die Nation:"R?umt eure Konten leer, kauft was ihr wollt, ?berfallt nochmal schnell ein Land. In 30 Tagen ist alles vorbei, wir haben keine Chance. Bye!"

Putin spricht zum russischen Volk:"Kauft Vodka soviel ihr k?nnt, feiert nochmal ordentlich, macht reinen Tisch mit allen, betrinkt euch. In 30 Tagen ist alles vorbei. Doswidanja!"

Sharon tritt in Jerusalem vor die Israelis und verk?ndet:"Leute! Wir haben 30 Tage Zeit, das Atmen unter Wasser zu lernen!"
31.1.06 20:33


Jagdmethoden

In einer H?tte im Wald werden Agenten der befreundeten Geheimdienste Mossad, CIA und BND in einem internationalenTrainingscamp geschult. w?hrend der Ausbildung bekommen sie untrer anderem die Aufgabe gestellt in den wald zu gehen und in m?glichst kurzer zeit mit einem erlegten wildschwein wieder zu kommen. Sie ziehen also los.
Als erstes sind die Jungs von der CIA wieder da: sie kommen zu f?nft angerannt und schleppen ein voellig zerfetztes schwein hinter sich her, von 30 kugeln durchsiebt.

Die Jury betrachtet sich das, sagt: "Jaaha, nich schlecht, mal gucken, was da noch so kommt..."

Als nexttes kehren die Mossad-Agenten heim. Sie schultern pro Person 2 Wildschweine, jedes fein saeuberlich durch Kopfschuss um die ecke gebracht.

Die Jury ist voll des Lobes, bis sie durch lauten L?rm unterbrochen werden: Die BND-Agenten n?hern sich dem Lager. Sie haengen an einem geschundenen, sich muehsam vorw?rtsschleppenden Hirschen, einer sitzt drauf, einer h?ngt am Schweif, alle pr?geln auf das Tier ein und der Chefagent br?llt die ganze Zeit:
"GESTEHE! Gestehe, dass du ein Wildschwein bist!!!"
31.1.06 20:26


Die Prüfung

Am Dorfeingang fehlt auf dem Bilderstock die Maria Magdalena.
Der Pfarrer bietet der Gten Schwester Unterkunft und bittet si, gleich eine Aufgabe zu erledigen, die sehr wichtig ist.
Er f?hrt sie zum Bilderstock und fragt ob sie feststellen k?nne, ob hier etwas nicht stimmt? Sie teilt ihm mit dass die M.Magdalena gfehlt und auch sonst einiges im Argen liegt: Eine Seele hier in unmittelbarer N?he findet keine Ruhe; es muss an dieser Stelle ein Mord geschehen sein. Die ruhelose Seele qu?le nun ein Kind hier im nextgelegenen Haus.
Und richtig: in diesem Haus gebe es einen kleinen jungen, der sehr krank sei, fiebrig und unmenschliche Schreie von sich gebe.
31.1.06 20:13


ShinShin

ShinShins sind junge wehrpflichtige Israelis, die ihr erstes Dienstjahr statt beim Milit?r in einem Kibbuz ableisten.
31.1.06 20:08


Die verlorenen Geschwister

Die verlorenen Geschwister
Die Gute Schwester war "im Auftrag des Herrn" in vielen L?dern unterwegs, so auch in Deutschland. Dort trug sich einmal folgendes zu, wie sie mir erz?hlte:
"
Und ich wanderte in diesem dunklen Wald, und wie auf allen meinen Wegen lenkte Jesus meine Schritte. Es war bereits tief in der Nacht, als ich durch einen dunklen Wald ging. Da h?rte ich tief im Wald zwei Stimmen. Ich vernahm sie nicht mit meinen Ohren, sondern im Geiste. Und die m?nnliche Stimme fl?sterte d?nn in hohlem Klang: Es ist eine Frau! Und die weibliche Stimme entgegnete: Wo ist sie? ich kann sie nicht sehen! Und ich ging sehr schnell, doch die beiden folgten mir, das konnte ich sehr deutlich sp?ren. Da h?rte ich pl?tzlich einen lauten Schlag, ein Donner hallte durch den Wald und mir wurde klar, dass der Mann erdgebunden war, seine Seele konnte diese Welt nicht verlassen, obwohl sie nicht hierher geh?rte. Die Frau aber hielt ihn hier, liess nicht ab von ihm, w?rend ihre Seele frei umherschweifen konnte.
Gegen drei Uhr am fr?hen morgen erreichte ich endlich ein kleines St%auml;dtchen
16.1.06 12:27


Kaffee, arabisch



Der Kaffee wird von den Beduinen des Negev und des Sinai auf besondere Weise zubereitet. Sie nehmen unger?stete Kaffebohnen und lassen sie mehrmals in der Holzkohleglut ihrer Tischfeuerstellen r?sten. Dann mahlen sie den Kaffee per Hand und giessen ihn mit wenig kochendem Wasser auf. Zur Zeremonie geh?rt es, den fertigen Kaffe vom Aufgussbeh?lter (aus Silber, mit kurzer T?lle und langem Stiel) in hohem Bogen in die Gl?ser zu giessen.

Der Kaffee ist ziemlich bitter, deshalb hauen die meisten mindestens drei TL Zucker in die Tasse. Warum der Kaffee so bitter ist, erkl?ren die Beduinen so:

K?nig Salomo und das ewige Leben

der erhabene k?nig Salomo war so weise, dass er mit allen lebewesen sprechen konnte: mit den menschen genauso wie mit v?geln und anderen tieren. Als er im sterben lag waren die tiere sehr traurig und wollten ihm helfen. sie kannten ein land, weit entfernt, in dem der quell des ewigen lebens floss. wer von diesem wasser trank musste nicht sterben. sie schickten den adler dorthin, damit er etwas von diesem wasser f?r Salomo bringen sollte.

der k?nig aber zweifelte, ob es gut und richtig sei, ewig zu leben. weil er wusste, dass der fux nicht nur schlau sondern auch weise war, fragte er diesen um rat. der fux aber sagte: alle dinge haben ihre zeit, somit muss auch alles ein ende haben. das ist weise. Und so etschied sich der k?nig zu sterben. Und er starb...
Nachdem Salomo seinen letzten Atemzug getan hatte, waren alle lebewesen unendlich betr?bt und der adler der das wasser des lebens vegebens geholt hatte, machte sich auf den weg um es zur quelle zur?ck zu bringen. Er war so benommen und durcheinander vor trauer, dass er auf seinem flug immer wieder einige tropfen des wassers fallen lie?. Und an jeder stelle an der ein tropfen den boden beruehrte, spross eine kaffepflanze heraus.

So entstand also der kaffee und weil der grund daf?r so traurig ist, trinken ihn die beduinen so bitter.
8.12.05 14:07


Kapern

Eines der wenigen sehr wertvollen erzeugnisse der negev w?ste sind kapern. es sind die fruchtknoten des kapernbuschs, die nach der bl?te geerntet werden. die kapernzweige sind mit kleinen aber sehr scharfen dornen ausgestattet.

Die Beduinen erz?hlen sich folgende Geschichte:

Der Kapernzweig
Es war einmal ein reicher scheich, der hatte eine wundersch?ne tochter. ein armer beduinenjunge war schwerstens verknallt in sie, aber ihm war nat?rlich klar, dass er bei diesem m?dchen nicht die geringste chance hatte. so begn?gte er sich damit, sie aus der ferne zu verehren. wann immer er konnte, lenkte er seine kleine ziegenherde in die n?he des zelts, in dem sie mit ihrem vater lebte. eines tages wurde das m?dchen sehr krank. der arzt des scheichs bot all sein wissen auf, um die tochter zu heilen, aber er konnte nichts ausrichten. der scheich sorgte sich sehr und rief alle heiler des landes zu sich, um sie gesund zu machen. er versprach demjenigen, der seine tochter retten w?rde die hand der sch?nen als belohnung. viele kamen und versuchten ihr gl?ck, aber am ende scheiterten sie alle.

der scheich war so verzweifelt, dass er tagelang nicht mehr aus seinem zelt kam. nun fasste sich der beduinenjunge sich ein herz und wagte sich in das zelt des herrschers. dieser sah ihn abf?llig von oben bis unten an, doch als der junge sagte, dass er helfen k?nne, z?hlten die klassenunterschiede nicht mehr und der junge wurde ans bett der tochter gef?hrt. er sah in ihr leichenblasses gesicht und wusste sofort, was dem m?del fehlte. aus den ?rmeln seines hemds zog er den dornigen zweig des kapernbuschs, ?ffnete vorsichtig ihren mund, schob sacht den zweig hinein bis tief in ihren hals. als er den zweig dann ganz vorsichtig wieder herauszuziehen begann sp?rte er, dass sich etwas am zweig festgehakt hatte. schliesslich f?rderte er einen fetten bandwurm zutage, der an den dornen zappelte.

das m?del war wieder gesund, der scheich gl?cklich und von nun an war der beduinenjunge ihr erster desert-lover.

6.12.05 15:19


Ulpanisten

Ulpanisten sind Mitglieder des -->Ulpan Programms der -->Jewish Agency. junge juden,meist zwischen 18 u. 25 j., aus aller welt die einen f?nfmonatigen intensivkurs hebr?isch / geschichte israels absolvieren. manche im kibbutz, manche in der stadt. meist im hinblick auf eine m?gliche -->Alijah
6.12.05 14:18


Alijah

Alijah, auch Aliyah - woertlich uebersetzt: Aufstieg. Einwanderung der Juden in Eretz Israel.
6.12.05 14:02





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